Dienstag, 31. März 2009

In guten wie in schlechten Tagen


Maerz2009 046
Ursprünglich hochgeladen von frau_stups
dieser Satz hat so seine Berechtigung. Ich merke erst wie gluecklich ich mich schaetzen kann, einen Mann wie Thomas an meiner Seite zu haben. Im Moment arbeite ich sovieles aus meiner Vergangeheit auf und er ist einfach da fuer mich. Ich denke so langsam erkennt er den Balast der mich belastet, seit Jahren begleitet und teils auch laehmt.
Ich stelle mich meinen Aengsten, meinen Problemen und zeige ihnen das sie mich nicht krank machen und das ich mich wehren kann. Es ist im Moment ein wahnsinnig schmerzvoller, traenenreicher Prozess, den ich brauche um wieder gesund zu werden. Ich denke ich hab ihn nicht nur einmal geschockt mit meinen Erzaehlungen. Jahrelang hab ich immer nach der Devise gelebt, nur keine Schwaeche zugeben und nicht zeigen wie beschissen es dir geht, jedoch bin ich soweit das ich dazu stehen kann zuzugeben wenn es mir beschissen geht. Vielleicht is deshalb auch die Schildkroete mein Lieblingstier.
Im Moment sind es vor allem die Naechte die Angst machen und heute war wieder so eine Nacht, und was macht Thomas er nimmt mich in den Arm und laesst mich reden ohne zu unterbrechen, laesst mich weinen ist nur fuer mich da. Ich will gar nicht wissen wie muede er nun ist aber er war da und das ist fuer mich das groesste Geschenk. Meine groesste Angst war immer das ich krank werde, richtig krank jedoch merke ich das ich auf den richtige Weg bin und meine Medusa besiegen kann und wieder eine starke Frau zu werden die ich einmal war. Thomas hat mir vieles an Selbstbewusstsein und Vertrauen zurueckgegeben, er hat mich all die Jahre begleitet, gestuetzt und beschuetzt nun liegt es an mir ihm einen Teil wieder zurueckzugeben.
Er hat es geschafft das ich mich am Wochenende hab fotograhieren lassen, obwohl fuer mich im Moment jedes Fotos ein Graus ist, da es mir zeigt wieviel ich noch vor mir habe. Den ersten Schritt hab ich geschafft und hoffe das es weitergeht, Ziel ist es im naechsten Jahr 30kg weniger zu wiegen auf gesunde Weise. Bitte drueckt mir die Daumen das ich es schaffen werde.
Ich danke meinem Mann das er mich liebt und traegt wie ich bin und mir immer wieder zeigt wie wichtig ich ihm bin. Er mir sagt das er mich liebt wie ich bin egal ob dick, duenn ...........

Dienstag, 24. März 2009

Tja das Leben geht weiter......


auch wenn es scheisse weh tut.

es ist soviel passiert im letzten Monat vielleicht schaffe ich es zu berichten. Nur ganz kurz 40zig die magische Zahl hat mich nun und ich fuehle mich im endeffekt auch nicht anders. Es war ein ruhiger aber schoener Geburtstag mit einem ganz lieben Gast ( danke nochmal Iris es war wunderschoen ) Das Wochenende stand ganz im Zeichen des Volleyballes wie das darauf folgende ebenso.

Tja und dann passierte etwas mit dem ich eigentlich schon abgeschlossen hatte. Am Dienstag bevor Carolin und Iris zum fruehstuecken kamen hielt ich einen possitiven Test in den Haenden. Ich wusste nicht wie mir geschah, irgendwie straeubte sich alles in mir und doch lies ich mich von meinem Mann anstecken. Ja ich fing an mich zu freuen, obwohl ich eigentlich damit abgeschlossen hatte. Der erste Gedanke wie sage ich es Nessi, ich wusste das sie diejenige ist die alles recht nuechtern und manchmal schmerzlich ehrlich betrachtet.

tja dann war Carolin da mit ihren beiden und ich muss sagen mein Herz fing das huepfen an, ja ich konnte mir ploetzlich vorstellen aber dennoch der kleine Zweifel blieb im Hinterkopf.

Da kamen die boesen Stimmen, stell dir mal vor wenn du 60 bist ist dein Kind gerade mal 20 und und und. Es war ein Wechselbad der Gefuehle, aber ich wusste und da gibt es keinen Zweifel, in unserem Haus wuerde noch ein weiteres Kind geliebt gross werden auch wenn es bestimmt kein Zuckerschlecken waere.

Ich schaeme mich um alle die Gedanken und Zweifel die ich hatte, denn nein es wollte nicht bei uns bleiben. Das schlimmste es tut so verdammt weh, ich fuehl mich schuldig und weiss einfach nicht wie ich mit dem Schmerz und dem schlechten Gewissen umgehen soll. Sorry an alle denen ich nichts gesagt habe, das is hier mein Weg damit umzugehen.

Ich danke vor allem meiner Familie die mich im Moment auffaengt mit den Stimmungen von himmelhoch jauchzend alles ist gut ueber zusammenbrechen und einfach heulen. Ich denke ich mach im Moment nochmal das Abschiednehmen von Luisa und dem jetztigen mit.

Wie klein sind dann einige der selbstgestrickten Zickereien und Probleme, wenn man wieder mal an die eigenen Grenzen stoesst